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CANE
Claudia Cane - voc.
Andy Cane - git.
Harry Bitchoff - dr. voc.
Holly Schulten - b.
Nachdem Mother Bone das Zeitliche gesegnet hatte, suchten Claudia,
Andy und ich einen geeigneten Schlagwerker für eine Neuauflage.
Es ergab sich als logische Konsequenz, Harry Bitchoff, den ex-Lustfinger-Drummer,
zu verpflichten. Musikalischer und menschlicher "Gleichstrom"
liessen keine andere Entscheidung zu - wir waren wieder komplett.
Es ging erst mal weiter mit unseren Podium-Gigs, bis eines abends
der Produzent Günther Moll unser Konzert besuchte. Er lebt auf
Mallorca, hat dort Haus und Studio und hatte gerade den Titelsong
für das ATP-Tennisturnier geschrieben, das erstmalig auf der
Insel stattfinden sollte. Nach der Show bot er uns an, den Song bei
ihm aufzunehmen und zum Turnier live zu performen. So kamen wir in
den Genuss von zwei äusserst angenehmen Sommerwochen auf Mallorca
inklusive Studioaufnahmen und eines Auftritts in der ausverkauften
Stierkampf-Arena von Palma. Leider gab es Unstimmigkeiten mit dem
Veranstalter des Turnieres, der gleich das "Management"
für die Band übernehmen wollte und dieses Vorhaben mit einer
Namensänderung in "Bouganeville" zum Ausdruck brachte...
Das stiess auf nicht minderes Unverständnis unsererseits und
so hatte sich das Thema schnell erledigt.

Zurück in München castete Curt Cress Claudia für die
Filmmusik zur SAT 1-Serie "Die Rote Meile". Sie sang sechs
Titel ein, unter anderem den Titelsong "Miles of Love",
zu dem auch ein Videoclip produziert wurde. Die CD erschien bei EMI,
wir absolvierten Präsentationen in München und Hamburg und
sorgten für Gesprächsstoff in Music-Biz. Daraufhin bot uns
EMI einen Vertrag für unsere eigenen Songs an. A dream come true!
Curt Cress und Andy standen als Produzenten Pate. Auf der Produktion
befand sich die Ballade "Free", der ein gewisser kommerzieller
Touch nicht abzusprechen war. Bei einem Abhörtermin durch EMI
entstand die Idee, uns mit diesem Song zum nationalen Vorentscheid
des "Grand Prix de la Chanson" nach Bremen zu schicken.
Wir schreiben das Jahr 2000, das Jahr, als Stefan Raab mit "Wadde
hadde dudde da" den ersten Platz belegte. Ausserdem traten noch
Corinna May und Knorkator an, was sich auf unsere Platzierung niederschlug.
EMI hatte sich wohl mehr erwartet und legte die Produktion auf Eis.
Da kam uns der glückliche Umstand zu Hilfe, dass der Konzert-Mogul
Marcel Avram auf uns aufmerksam wurde und Cane nach einem kurzen Telefonat
als Support auf die AC/DC-Tour 2001 schickte. Der Hammer - vom Podium
ins Stadion!! Sich mit seinen Heroes die Bühne zu teilen - das
ist schon was ganz Besonderes. Und vor 60.000 Menschen spielt man
auch nicht jeden Tag. Weitere Support-Bands waren unter anderem "Brings"
und die "Toten Hosen", also keine schlechte Besetzung. Das
waren schon unvergessliche Tage.
Das hätte spätestens der Durchbruch sein müssen, aber
bedingt durch unglückliche Verhandlungen und Entscheidungen seitens
des Managements und die nicht erhältliche CD konnten wir diese
Chance nicht nutzen. Der Frust sass tief
.
Harry stieg als Erster aus, um sich seiner eigenen Gruppe "Free
Key Bit Chess" zu widmen.
Für ihn kam Thomas Henzen, aber wie so oft - es war der Anfang
vom Ende.
Claudia war mittlerweile bei den "Cyberspace Hippies" untergekommen,
Andy wollte sich mehr dem Songwriting und seinem eigenen Studio zuwenden
und bei mir setzte das erste Mal die Überlegung ein, ob das alles
noch einen Sinn ergeben würde
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CANE |
CANE - HEAL ME
1,3 Mb, benötigt Flash
CLAUDIA CANE - BABY COME HOME
1,4 Mb, benötigt Flash
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